They All Died Screaming (Kristopher Triana)

Verlag: Festa (Extrem)

Autor: Kristopher Triana

Titel: They All Died Screaming

Originaltitel: They All Died Screaming

Lasst mich euch eine Geschichte erzählen oder im Fall von THEY ALL DIED SCREAMING sind es viel mehr zwei Geschichten, denn wir haben hier zwei Handlungsstränge in diesem Buch. Der Eine umfasst eine Entführungsgeschichte und da wird ein Junge aus einen Kaufhaus entführt und zu einer angelegenen Schweinefarm gebracht, dort von seinem Entführer gebrochen und dient dann als Arbeitssklave auf der Farm und der andere Handlungsstrang ist eine Apokalypse bei der eine Seuche ausgebrochen ist durch einen Virus, der die Menschen schreien lässt und alle verseuchten drehen durch und entweder endet es in Selbstmord oder die “Schreier” gehen aufeinander los und in all dem Chaos ist eine kleine Gruppe von ziemlich fertigen Menschen, die um ihr überleben in dieser Apokalypse kämpfen.

Die ganze Zeit beim Lesen habe ich mich gefragt, wie werden die beiden Geschichten wohl zusammen gehören und zum Ende hin kommt die Auflösung, aber wirklich gebraucht hätte es dies nicht. Weil die beiden Geschichten funktionieren auch für sich alleine. Was allerdings ein bisschen nervt, ist das sich die beiden Geschichten in den Kapiteln immer wieder abwechseln. Gerade in den Momenten wo es spannend wird und dann ist das Kapitel zu Ende und es geht mit der anderen Geschichte weiter, das ist dann nicht so schön.

Mit hat die Entführungsgeschichte auch wesentlich besser gefallen. Die ist schön abgedreht und die Beiden machen mich fertig. Die haben da diese Schweinefarm, aber die Schweine sind was Höhergestelltes und deswegen halten die sich da ihre “Kälber” und schlachten eher die und stellen ihre Wurst draus her, aber der Entführer und der Junge ernähren sich dann nur vegetarisch. Das ist verrückt und hat mich mehr beschäftigt als all die anderen Grausamkeiten, die dort auf der Farm passieren.

Die Apokalypse punktet halt mehr mit der Gewalt und die Figuren, die da irgendwie versuchen durch den ganzen Wahnsinn durchzukommen, denn die sind alle fertig und kaputt und dann kommt noch dieses Virus und alles wird nur noch schlimmer. Allerdings in der aktuellen Zeit kann ich dieses ganze Virusgedöns nicht mehr hören. Es wird zwar nicht übermäßig drauf rumgeritten, aber irgendwo ist langsam auch mal gut.

Neben all der Gewalt gibt es auch eine ordentliche Portion Sex und da wurden mal wieder Perversionen ausgelebt, die selbst mir neu waren – aber so passt es gut in die Festa Extrem Reihe. Ich freu mich auch schon auf den nächsten Band, welcher dann wohl im November ’22 erscheinen wird.

Festa Extrem Band 77 - zwei Geschichten in einem Buch, die auch einzeln funktioniert hätten.
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3

Siehe auch:

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