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Eine blutige Geschichte (Daniel J. Volpe)

ebg 1 1Verlag: Festa

Autor: Daniel J. Volpe

Titel: Eine blutige Geschichte

Originaltitel: Awakened in Blood

Lasst mich euch eine Geschichte erzählen von einem jungen Ehepaar, welches in einer ziemlichem Krise steckt. Denn einer der Beiden meinte fremdgehen zu müssen und nun sind alle verletzt und betrübt, aber dennoch wollen die Beiden an ihrer Ehe festhalten und so begeben sie sich auch in Therapie und entdecken dort ein Angebot für eine Paartherapie, welche in einem Haus geführt wird, welches bisschen abseits liegt im Grünen und alles könnte so schön sein, aber das Haus birgt ein dunkles Geheimnis.

Wie fangen wir an? Weil ich weiß schon, dass es komisch wird, denn ich werde mich über etwas beschweren, was ich sonst eigentlich mag und ich hätte mal nicht gedacht, dass so etwas passieren wird.

Dabei fing es so gut an. Der Einstieg in die Geschichte hat mir wirklich gut gefallen, denn es ging verrückt blutig los und es hatte den Anflug, dass es eine Geschichte um ein verfluchtes Haus oder Ähnliches wird. Hatte ich wirklich Bock drauf. Ich hab mich schon auf die Geschichte gefreut, aber dann wurde die Geschichte Banane. Wie gesagt es geht gut los, dann kommt der Fremdgeh-Teil, dann geht es da zu diesem Haus wo sich auch andere Paare befinden und dann wird das ganze Ding ein Porno.

Ich habe nichts gegen Porno. Ich habe es ja auch ganz gerne, wenn in diesen Büchern oder Geschichten es in dieser Richtung auch mal “saftiger” zugeht. Kein Muss aber gehört bisschen mit dazu und bringt Abwechslung rein und ich mag da auch die verrückten Ideen, welche sich die Autoren da manchmal so zusammen dichten. Macht alles Spaß, aber hier in diesem Buch war es mir zu viel oder besser gesagt zu langweilig. Ich war drauf eingestellt, dass hier wird jetzt eine Horrorgeschichte, aber dann wird es einfach nur ein schlechter Porno.

Kann man machen, aber dann bring mehr Gore mit ins Spiel. Aber da kommt nichts. Es kommen kleine Horrorelemente, aber die verlieren sich. Zum Ende hin wird es noch mal versucht mit Horror, aber wer bisher hierhin gekommen ist, den reizt es wahrlich auch nicht mehr.

Was mich auch gestört hat – er baut ein schwules Paar ein, aber traut sich dann nicht es bis zum Ende auszuführen. Bei den heterosexuellen Paaren beschreibt er doch auch, wie meterweise Schwänze gelutscht werden und das Höschen ist nass und seitenweise wird thematisiert, wie der eine seine Frau trocken in den Arsch gefickt hat, aber bei den beiden Schwulen hält man sich zurück. Lass die Beiden doch auch ihren Spaß haben wie die anderen Paare. Wenn man so etwas einbaut, dann geh den Weg auch zu Ende, weil ansonsten ist es über und das braucht keiner.

Es hat mir echt nicht gefallen. Trotz all dem Sex, aber das war nichts. Wäre man mehr auf das Haus und den Horror eingegangen und wären die nicht nur am vögeln gewesen, hätte es vielleicht eine gute Geschichte werden können. Aber dies hier war nichts.

Fazit

Von einer blutigen Geschichte habe ich nicht viel gemerkt. Es ist mehr ein langweiliger Porno - aber denkt nicht, dass es irgendwie zum Anheizen taugt.

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Tribun
"Straßen? Wo wir hinfahren, brauchen wir keine Straßen!"
Von einer blutigen Geschichte habe ich nicht viel gemerkt. Es ist mehr ein langweiliger Porno - aber denkt nicht, dass es irgendwie zum Anheizen taugt. Eine blutige Geschichte (Daniel J. Volpe)
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