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BioShock

Studio: 2K Boston Publisher: 2K Games

Genre: Ego-Shooter Plattform: PC, PS3 / 4, Xbox 360 / One  Jahr: 2007

In BioShock schlüpft man als Spieler in die Rolle von Jack, welcher in einem Flugzeug sitzt, welches über dem Atlantik unterwegs ist. Doch es kommt zu Komplikationen und das Flugzeug stürzt ab und Jack als einziger Überlebender schafft es zu einem nahegelegenen Leuchtturm. Wir fragen uns auch nicht, was ein Leuchtturm mitten im Atlantik zu suchen hat, sondern steuern direkt drauf zu und entdecken dort eine Tauchkapsel, die uns in die Unterwasserstadt Rapture bringt. Während man abtaucht, entsteht Funkkontakt zu einem Mann namens Atlas, der Jack über Rapture aufklärt und auch erzählt, dass dort unten Wahnsinn und Chaos ausgebrochen sind, weil die Menschen der Substanz ADAM verfallen sind. Da Jack aber nirgendswo hin kann, folgt der den Anweisungen von Atlas und dringt immer tiefer in Rapture ein und man erlebt einige verrückte Dinge.

BioShock dürfte den Meisten doch ein Begriff sein und ich denke doch auch, dass die Handlung und die Wirrungen soweit bekannt sind, denn das Spiel hat doch schon ein paar Jahre auf dem Buckel und wurde hier und da überarbeitet und neu aufgelegt. Zu viel zur Handlung möchte ich auch nicht verraten, denn ich finde die wirklich gut und toll erzählt und durch die Wendungen wird es auch nicht langweilig. Man kann zwar einen Teil der Geschichte verpassen, wenn man sich nicht genau umsieht und die Audio-Tagebücher einsammelt, dann entgeht einem schon etwas, aber weer sich hier nicht umsieht ist selber schuld. Denn auch die Umgebung erzählt ihre Geschichte und in BioShock geht es nun wirklich düster zu. Die Atmosphäre ist wirklich wunderbar getroffen, denn dieses Eingeschlossene unter Wasser und überall rennen Freaks rum, die einem ans Leder wollen oder wenn man auf die Big Daddies und die Little Sisters trifft, dass ist schon spannend und auch nach mehrmaligen Durchspielen wird es nicht langweilig.

Damals wo es veröffentlicht wurde, habe ich es auf dem PC gezockt und ich war von dem Spiel begeistert. Wie gesagt die Atmosphäre ist toll und zieht einem in seinen Bann, dann die Geschichte und die Idee dieser Utopie unter Wasser und die Freiheit der Wissenschaft ohne jegliche Grenzen, aber auch die Spielmechanik. Es ist zwar ein Ego-Shooter, aber man greift nicht nur auf die üblichen Waffen wie eine Pistole oder Schrotflinte usw. zurück, sondern es stehen dem Spieler auch Plasmide zur Verfügung. Plasmide sind Substanzen, die den Gencode von Jack verändern und es ihm ermöglichen aus seiner Hand Blitze oder Feuerbälle zu werfen oder man kann seine Gegner einfrieren und noch mehr solcher Späße und dies war für mich etwas Neues und es hat Spaß gemacht mit den Plasmiden herum zu experimentieren. Dann was die Faszination auch noch ausmacht sind die Big Daddies und Little Sisters – was das ist und wie die funktionieren, lasse ich hier mal aus, denn das würde den Rahmen sprengen und ich gehe davon aus, dass die Meisten das Spiel kennen und wissen was gemeint ist. Aber auch die finde ich toll und in all den Jahren, immer wenn ich mal wieder BioShock gespielt habe, bringe ich es nicht übers Herz eine dieser kleinen Schwestern auszubeuten – ich muss sie alle retten und es tut mir auch um die Big Daddies leid, dass ich die bekämpfen muss, sie wollen doch nur beschützen, aber geht nun mal nicht anders.

Später gab es ein Wiedersehen auf der PS3 und nun zuletzt auf der PS4 und obwohl diese Version nun auch schon ein bisschen älter ist (2016) sieht das Spiel immer noch gut aus. Da kann ich echt nicht meckern. Auch die Vertonung ist sehr gut und die Controllersteuerung funktioniert gut. Ich habe zwar das Gefühl, dass beim Wechsel von Plasmid zur Waffe oder auch umgekehrt eine böse Verzögerung dabei ist, sodass die erste Eingabe zum Schießen verschluckt wird, was gerade in stressigen Situationen wie z. B. ein Hinterhalt unschön ist. Auch gerade auf höheren Schwierigkeitsgraden, wo man dann Treffer kassiert, die nicht hätten sein müssen nur weil die Steuerung nicht gleich reagiert. Wäre aber so mein einziger Kritikpunkt.

BioShock würde ich schon mit zu meinen Lieblingsspielen zählen und so freute mich auch, dass es eine Fortsetzung gab und später sogar noch einen dritten Ableger dieser Reihe. Aber die habe ich nicht ganz so oft gespielt. Die sind zwar immer noch gut und auch toll, dass dort Veränderungen vorgenommen wurden, sodass sich alle drei Spiele unterscheiden, aber es gibt halt auch andere gute Spiele dort draußen, die meine Zeit in Anspruch nahmen. Vielleicht zocke ich die auch noch mal und stelle sie hier vor. Wir werden sehen.

Fazit

Eines meiner Lieblingsspiele, welches nach all den Jahren immer noch gut spielbar ist und immer wieder Freude bereitet.

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Bewertung

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9.5

Autor dieses Beitrags

Tribun
"Straßen? Wo wir hinfahren, brauchen wir keine Straßen!"
Eines meiner Lieblingsspiele, welches nach all den Jahren immer noch gut spielbar ist und immer wieder Freude bereitet. BioShock
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