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X-Men: Apocalypse

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Originaltitel: X-Men: Apocalypse

Regie: Bryan Singer

Darsteller:James McAvoy, Michael Fassbender, Jennifer Lawrence, Oscar Isaac

Produktionsjahr: 2016

Der erste und mächtigste Mutant Apocalypse ist nach einigen tausend Jahren wieder erwacht und möchte die Welt zerstören und eine neue Ordnung schaffen. Aber da wären noch Professor X und Raven und ein handvoll junger Mutanten, die sich da der Auslöschung entgegenstellen.

Vorausschicken kann ich schon mal, dass der Ausflug mit Apocalypse mir besser gefallen hat als mit Origins: Wolverine. Aber dennoch sind hier auch wieder Dinger, die die Gesamtwertung doch schmälern. Allen voran dies Gefühl am Anfang des Films, dass ich erst dachte, ich hätte den falschen Film gestartet. Es kam mir so vor als ob ich in irgendeinem Ableger von Die Mumie gelandet wäre und dies ist eine Thematik, die mich nun weniger begeistern kann.

Nächste Ding ist, dass Apocalypse als der Endgegner aufgebaut wird – er hat diverse Kräfte und ist unsterblich und ist gekommen um die Welt zu zerstören, aber eigentlich weiß man doch von Anfang an, dass er es nicht schaffen wird und eben verlieren wird. Weil der Film spielt in den 1980er und wie wir von X-Men oder X-Men 2 wissen, spielen die in den 2000ern und da sind die uns bekannten Mutanten und Menschen oder eben die Welt noch da. Also finde ich von der Erzählung her nicht so gelungen, wenn ich von Anfang an schon weiß, dass der Typ nicht gewinnen kann und wenn er auch noch so als Überwesen dargestellt wird.

Dann wird Raven – gespielt von Jennifer Lawrence – zwar als Heldin betitelt, aber dafür wird ihr dann doch recht wenig Zeit eingeräumt. Also von ihr hätte ich gerne mehr gesehen. Oder wenn es sein muss wegen mir auch einer der anderen Mutanten, denn so richtig glänzen konnte hier keiner. Es sind zwar viele dabei, aber so richtig ausspielen kann sich keiner.

Trotz all dem habe ich mich gut unterhalten gefühlt. Da sind ein paar schöne Szenen dabei und die machen richtig Spaß und wenn man sich drauf einlässt, kann man auch ein bisschen drüber hinwegsehen, dass man eigentlich schon weiß was kommt. Es ist kein schlechter Film. Kann man mal gucken, aber ich freu mich ein bisschen mehr auf Dark Phoenix. Den kenn ich noch nicht, aber da habe ich richtig Böcke zu.

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X-Men: Apocalypse
Fazit
Vom Gefühl und Unterhaltungswert her wie bei "Erste Entscheidung", also durchaus sehenswert. Aber mehr wie eine 6/10 ist hier auch nicht drin.
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