The Crow – Die Krähe

“…es kann ja nicht immer regnen”, diese und einige andere coole Zitate, finden sich in diesen Film wieder.
Eric Draven ist ein angehender Rockmusiker der die große Liebe seines Lebens “Shelly Webster” gefunden hat. Die Verlobung steht und entsprechend ein Umzug.

Leider ziehen sie in eine Gegend, wo jedes Jahr ein Ritual stattfindet:
Die “Teufelsnacht”. Diese findet einen Tag vor Halloween statt und sorgt für Chaos, Terror und Brandstiftung….Fortsetzung folgt etwas weiter unten.

Aber ich bin schon zu weit im Thema… lasst mich Euch erst noch mit den Fakten versorgen:

Erscheinungsjahr: 1994
Länge: 102 Minuten
Altersfreigabe: FSK 18
Studio: Dimension Films
Verleih: Miramax Films
Regie: Alex Proyas
Drehbuch: David J. Schow,John Shirley
Produktion: Jeff Most, Edward R. Pressman
Musik: Graeme Revell
Kamera: Dariusz Wolski

Schauspieler:
Brandon Lee: Eric Draven
Rochelle Davis: Sarah
Ernie Hudson: Sergeant Albrecht
Michael Wincott: Top Dollar
Bai Ling: Myca
Sofia Shinas: Shelly Webster
Anna Thomson: Darla
David Patrick Kelly: T-Bird
Angel David: Skank
Laurence Mason: Tin Tin
Michael Massee: Funboy
Tony Todd: Grange
Jon Polito: Gideon

Handlung Fortsetzung…..
Auch die Wohnung von Eric & Shelly wird heimgesucht. Die Bande will sich über Shelly hermachen, als Eric nachhause kommt und ihr helfen möchte.
Die Gang ist schwer bewaffnet und so hat Eric keine Chance seiner Shelly zu helfen. Er wird mit dem Messer attackiert, erschossen und aus dem Fenster geworfen.
Auch seine Verlobte überlebt diesen Überfall nicht.

Nach einer alten Legende wurden die Seelen Verstorbener von einer Krähe in das Reich der Toten gebracht.
Wenn allerdings etwas so tragisches, wie diese beiden Morde passiert und die Seelen keine Ruhe finden,
konnte die Krähe die Toten auch wieder ins Diesseits zurückbringen….

So geschieht es für Eric, der die Chance erhält diese Tragödie zu rächen und erst danach wieder zur Ruhe kommen kann.

Besonders tragisch ist die Tatsache, dass dies wohl mit Abstand beste schauspielerische Leistung ist, die Brandon Lee je abgeliefert hatte.
Leider kam er bei den Dreharbeiten ums Leben, worauf ich hier nicht eher eingehen will ( erschossen von seinem Filmpartner, der hier den Funboy spielt ).

Nachdem die Untersuchungen dieses Unfalls beendet waren und die Versicherungsdinge geklärt, wurde der Film dann doch noch fertiggestellt und hat nochmal eine etwas anders Richtung erhalten.
Die dafür nötigen Special Effects waren für diese Zeit eine enorme Herausforderung, da das Budget auch eng war.
Die Buchvorlage von “James O’Barr” wurde dann am Ende doch noch stark verändert, was sich aber nicht anders lösen ließ.

Dennoch entstand hier ein Meisterwerk und ein würdiges Vermächniss von Brandon Lee.
Ein sehr nachhaltiger Film, wo immer die Frage im Raum steht:
“Der Zweck heiligt die Mittel?”
oder noch passender:
“Auge um Auge”

Ist Selbstjustiz in solchen besonderen Situationen gerechtfertigt?

Das muss jeder für sich selbst beantworten. Auf jeden Fall ist hier Aktion angesagt in diesem “Fantasy Pschyo Drama“.

Einer meiner ewigen Filme aus der Top 5 und sollte man unbedingt gesehen haben.

PS: Die Fortsetzungen kann man sich alle schenken. Keiner davon war gut und dieser Film sollte für immer für sich selbst stehen.

Eine weitere wichtige Sache, habe ich fast vergessen: Die Filmmusik MEGAAA!!! Höre ich mir bis heute noch ab und zu an und sucht in dieser Zusammenstellung seinesgleichen.

Trailer:

Fazit:
It can't rain all the time...
Leserwertung1 Bewertung
4.6

Siehe auch:

Die Eiskönigin – Völlig unverfroren

Regie: Chris Buck & Jennifer Lee Darsteller: Deutsche Stimmen: Hape Kerkeling, Robert Palfrader, u.v.a. Jahr: 2013 …

One Thought on The Crow – Die Krähe
    Varagard
    5 Aug 2022
    11:14

    Kann dir da nur zustimmen – es ist ein großartiger Film mit traurigen Umständen. Die Fortsetzungen kann man sich alle klemmen. Gab es da nicht auch noch eine Serie?

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